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Codierung und Kennzeichnung von Gummiprodukten
Substrate:Reifengummi · Extrudierter Gummi (Schläuche/Riemen) · Dichtungen & O-Ringe · Schwarzer, kohlenstoffgefüllter Gummi
√Technologie: Pigmenttintencodierung (CIJ) (für schwarzen Gummi) · Kontinuierlicher Tintenstrahldruck (CIJ) (für Schlauch-/Bandextrusion) · Lasercodierung (für dauerhafte Markierung auf Reifen/schwarzem Gummi)
√Empfohlenes LT-Modell: LT960 Pigment · LT900 (CIJ) · LT50F Faserlaser
√ Einziger Nachteil: Schwarzer, kohlenstoffgefüllter Gummi bietet einen geringen Kontrast – Farbstofftinte erscheint dunkel auf dunklem Untergrund und ist daher nicht lesbar. Verwenden Sie weiße/farbige Pigmenttinte oder einen Laser.
Die Kennzeichnung von Gummiprodukten umfasst Rohmaterial, Halbzeug und Fertigprodukte, und die Rückverfolgbarkeit erstreckt sich oft über alle drei Stufen. Reifen erfordern die komplexeste Kennzeichnung aller Gummiprodukte; Schläuche und Riemen werden im kontinuierlichen Extrusionsverfahren hergestellt, was eine berührungslose Inline-Codierung erfordert. Entscheidend sind die Rückverfolgbarkeit von Chargen und Spezifikationen, die Einhaltung der DOT-Vorschriften für Reifen sowie die Rückverfolgbarkeit vor und nach der Vulkanisation. Zwei physikalische Gegebenheiten bestimmen die Auswahl: Mit schwarzem Kohlenstoff gefüllte Oberflächen weisen nahezu keinen Kontrast auf, und die Codierung vor und nach der Vulkanisation stellt ein separates Zeitfenster mit unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften dar.
| Substrat | Schlüsselobjekt | Kodierungsauswirkungen |
| Reifengummi | Komplexeste Gummimarkierung | Qualitätsklassifizierung, Auswuchtmarkierung, Seitenwandkennzeichnung, DOT-Konformität, Rückverfolgbarkeit der Lieferkette; unterschiedliche Fenster vor/nach der Vulkanisation |
| Extrudiertes Gummi (Schläuche / Riemen) | Kontinuierliche Produktion | Berührungslose Hochgeschwindigkeits-Inline-CIJ erforderlich |
| Dichtungen und O-Ringe | Kleinteile, hohe Stückzahl | Chargen-/Spezifikationscodierung mit minimalem Positionsfehler in einem winzigen Markierungsbereich |
| Schwarzer Gummi (kohlenstoffgefüllt) | Oberfläche mit geringem Kontrast | Benötigt Farbtinte, spezielle kontrastreiche (Pigment-)Tinte oder Laser. |
Programmierherausforderungen
| Technologie | Fit | Warum / Warum nicht |
| Pigmenttintencodierung (CIJ) | ★ Empfohlen (Schwarzer Gummi) | Weiße/farbige Pigmenttinte erzeugt hohen Kontrast auf dunklem, kohlenstoffgefülltem Gummi; ein Rührsystem hält das Pigment in Suspension. |
| Kontinuierlicher Tintenstrahldruck (CIJ) | ★ Empfohlen (Schlauch-/Gummistreifenextrusion) | Berührungslose Inline-Codierung, die mit der kontinuierlichen Extrusion von Schläuchen und Riemen Schritt hält. |
| Lasermarkierung | ○ Alternative (Dauerhafte Markierung auf Reifen/Schwarzer Gummi) | Langlebige, kontrastreiche und dauerhafte Markierungen auf schwarzem Gummi und Reifen |
| Prägen / Rotationsprägen | ○ Alternative (Reifenflanken) | Mechanischer Abdruck, der in Rückverfolgbarkeits-Workflows für Reifen und Gummi verwendet wird |
| Standard-Farbstofftintencodierung | - Nicht empfohlen (Schwarzes Gummi) | Farbstofftinte erscheint auf dunklem Untergrund dunkel, daher ist der Code unlesbar; verwenden Sie Pigmenttinte oder Laser. |
Betrachten Sie zunächst die Oberfläche. Schwarzer, kohlenstoffgefüllter Gummi → Pigmenttinten-CIJ: Weißes/farbiges Pigment sorgt für Kontrast, ein Rührsystem verhindert Absetzen. Kontinuierliche Extrusion von Schlauch und Band → berührungsloses Inline-CIJ. Reifen und schwarzer Gummi, die dauerhafte Markierungen benötigen → Laser. Verwenden Sie keine Standard-Farbstofftinte auf schwarzem Gummi – dunkle Farbe auf dunklem Untergrund ist nicht lesbar.
Typischer Codeinhalt
Empfohlene LT-Lösung
·Selbstaktivierendes Rührsystem
·65 μm Düse
·287 m/min
Warum gerade dieses?
Das selbstaktivierende Rührsystem des LT960 hält das Pigment in Suspension – der Fehlermodus, der die Codierung mit weißer Tinte auf schwarzem Gummi unmöglich macht – während der Codierung mit 287 m/min durch eine 65 μm Düse erfolgt.
FAQ